Die international anerkannte asturianische Designerin übernahm es, der internationalen Presse und den Journalisten der bedeutendsten Zeitschriften und Medien der Branche, die sich am Messestand in Mailand einfanden, die Details der neuen Entwürfe aus erster Hand zu erklären.
Wie die Designerin versicherte, ist die Kollektion Nub das Ergebnis einer erlesenen Tischlerarbeit, die mit großer Feinheit und durch eine zeitgenössische Form aktualisiert wurde. Nach ihren Angaben sind nicht so sehr die zylindrischen Stangen, die das Design bestimmen, das wesentliche Element des Entwurfs, sondern die hübschen Verdickungen der Stangen der Rückenlehne in Höhe des Lendenbereichs.
Bezüglich des Schaffensprozesses sagte Patricia Urquiola den Journalisten, dass Nub „ein emotionales Objekt ist, ein Erinnerungselement aus der Zeit meiner Kindheit, als ich mit den Klöppeln spielte, die meine Großmutter benutzte, um Spitzen herzustellen. Diese kleinen Holzstangen waren meine Spielgefährten, die ich später neu bearbeitet und entworfen habe, um eine Grundlage für die Suche nach künftigen Typologien zu schaffen. In meine Projekte nehme ich immer mein häusliches und privates Leben und meine Vergangenheit mit auf.”
Die Präsentation der Kollektion Nub fand außerdem zur gleichen Zeit wie die Verleihung der Goldmedaille für die Verdienste im Bereich der Kunst für die asturianische Architektin und Designerin statt, worüber von der Presse, die am Messestand von Mailand versammelt war, berichtet wurde. Dieser Preis, der vom Ministerrat verliehen wird, ist einer der größten Auszeichnungen, die ein Designer auf internationaler Ebene erhalten kann.